
Sankt Martin als Au-pair
Warum feiern wir St. Martin und wer war St. Martin überhaupt. Was hat es mit den Matinsgänsen auf sich. Eine Einführung in die Legende von St. Martin.
Draußen wird es früh dunkel, drinnen wird die Küche zur kleinen Backstube: Süße Martinsgänse sind eine schöne Idee für einen Novembernachmittag mit deinen Gastkindern. Ihr könnt gemeinsam Zutaten abwiegen, Gänse ausstechen und das fertige Gebäck später mit der Gastfamilie teilen.
Für diese Variante verwendet ihr Quark-Öl-Teig. Er kommt ohne Hefe aus und braucht keine Gehzeit – praktisch, wenn die Kinder am liebsten sofort loslegen möchten.
Zeit: etwa 45 Minuten plus Abkühlen; mit Kindern etwas mehr einplanen. Die Stückzahl hängt von der Größe eurer Ausstechform ab.
Für den Teig:
– 150 g Quark
– 100 ml neutrales Pflanzenöl
– 1 Ei
– 75 g Zucker
– 1 Prise Salz
– 1 EL fein abgeriebene Zitronenschale einer zum Verzehr geeigneten Zitrone
– 300 g Mehl, zusätzlich etwas zum Ausrollen
– 1 Päckchen Backpulver
Zum Verzieren: einige Sultaninen als Augen, 4 EL Puderzucker und etwas Zitronensaft.
Zubereitung:
1. Quark in einem sauberen Tuch leicht ausdrücken. Mit Öl, Ei, Zucker, Salz und Zitronenschale verrühren.
2. Mehl und Backpulver mischen, dazugeben und kurz zu einem glatten Teig verkneten.
3. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Teig auf bemehlter Fläche etwa 0,5–1 cm dick ausrollen. Gänse ausstechen, mit Abstand auf ein Blech mit Backpapier legen und Sultaninen als Augen eindrücken.
4. Etwa 15 Minuten goldbraun backen; je nach Dicke und Ofen kann die Zeit abweichen. Abkühlen lassen.
5. Puderzucker mit wenig Zitronensaft zu einem dickflüssigen Guss verrühren. Die abgekühlten Gänse damit bestreichen.
Verteile kleine Aufgaben, die zum Alter der Kinder passen: Zutaten auf der Waage ablesen, Zucker in die Schüssel geben, den Teig ausstechen oder die abgekühlten Gänse bepinseln. Du kümmerst dich um den heißen Ofen und das Backblech.
Besprich die Backaktion vorher mit deinen Gasteltern und kläre, ob ihr bei den Zutaten etwas beachten müsst. Lege alle Zutaten und Geräte bereit, bevor die Kinder anfangen. Das macht den gemeinsamen Start entspannter.
Es muss keine Gans wie die andere aussehen. Ein schiefer Schnabel oder ein besonders dicker Bauch machen eure Backwerke unverwechselbar!
Beim Backen ergeben sich viele kleine Gespräche. Lass die Kinder die Zutaten benennen oder zählt gemeinsam, wie viele Gänse auf dem Blech liegen.
Diese Sätze kannst du gleich ausprobieren:
– „Kannst du bitte das Mehl abwiegen?“
– „Jetzt rollen wir den Teig aus.“
– „Welche Gans möchtest du verzieren?“
– „Mit wem wollen wir unsere Gänse teilen?“
Vielleicht möchtest du beim nächsten Mal ein Gebäck aus deinem Heimatland vorstellen. So lernt ihr gegenseitig etwas Neues kennen.
Wenn die Gänse fertig sind, könnt ihr gemeinsam überlegen, wer eine bekommen soll. Hebt doch ein paar für die Gasteltern oder Geschwister auf. Das passt zur Geschichte von Sankt Martin und macht aus dem Backen einen gemeinsamen Familienmoment.
Warum feiern wir Sankt Martin überhaupt? Lies dazu unseren Beitrag zum Martinsfest für Au-pairs.
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